Wessoly: Wohngebiete vor Lärm, Staub und Schleichverkehr schützen!

„Wir brauchen dringend eine Verbesserung der Situation für Anwohnerinnen und Anwohner in diesem Kiez!“, fordert Heike Wessoly, verkehrspolitische Sprecherin der Lichtenberger CDU-Fraktion.

Die Erschließungsstraßen im Wohngebiet an der Rummelsburger Bucht werden besonders im Berufsverkehr, wenn es in der Hauptstraße nicht mehr voran geht, als Stauumfahrung genutzt.

Das hat über Jahre hinweg zunehmend zu einer erheblichen Belastung und Beeinträchtigung der Lebensqualität für Anwohnerinnen und Anwohner durch Lärm- und Staubemission geführt. Auf Grund der beträchtlichen Fahrzeugmenge, die sich morgens und nachmittags durch den Kiez quält, sowie einer ungünstigen Ampelschaltung auf Höhe des ALDI-Marktes bilden sich regelmäßig lange Rückstaus im Wohngebiet. In diesem Viertel leben auch viele Familien mit Kindern, die die kleinen Straßen nutzen. Deren Verkehrssicherheit ist ebenfalls nicht mehr in ausreichendem Maße gegeben.

Die Anwohnerschaft und mit ihnen auch der Verein „Wir in Rummelsburg“ hat in der Vergangenheit viele qualifizierte Vorschläge zur Problemlösung entwickelt. So könnte man eine Fahrradstraße durch das Wohngebiet führen, mehr Parkflächen ausweisen oder auch nur die Ampelschaltung verändern. Bislang konnte jedoch noch keine Verbesserung der Situation erreicht werden.

„Nun fordern wir das Bezirksamt auf zu prüfen, mit welchen ordnungspolitischen oder baulichen Maßnahmen eine dauerhafte Verkehrsberuhigung im Wohngebiet an der Rummelsburger Bucht hergestellt werden kann“, so Heike Wessoly weiter.

Dabei sollen die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer Berücksichtigung finden. In einem Antrag an die Bezirksverordnetenversammlung machte die CDU-Fraktion ihre Forderungen deutlich. Nachfolgend wurde der Antrag jedoch im entsprechenden Fachausschuss mehrheitlich abgelehnt, was sehr zu bedauern ist. Denn nun müssen Anwohnerinnen und Anwohner weiterhin mit der sehr hohen Verkehrsbelastung in ihrem Kiez leben. 

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