Schluss mit der Rattenplage
Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, die Bekämpfung der ausufernden Rattenpopulation in Neu-Hohenschönhausen entschlossen und großflächig anzugehen. Hierzu soll gemeinsam mit den anliegenden Wohnungsbaugesellschaften und sonstigen Flächeneigentümern ein Schwerpunktprojekt gebildet werden, welches nach Wirksamkeit evaluiert wird.
Der BVV ist zu den Meilensteinen zu berichten, spätestens aber soll ein Projektstart im März 2026 erfolgen.
Begründung:
Es ist eine deutliche Zunahme der Rattenpopulation im Stadtgebiet zu beobachten. Die Tiere sind selbst tagsüber im öffentlichen Raum sichtbar. Diese Entwicklung stellt nicht nur ein wachsendes Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung dar, sondern beeinträchtigt auch das Sicherheits- und Sauberkeitsempfinden der Menschen vor Ort. Deren Sorge nimmt zu, während bislang keine klar erkennbare Strategie zur Eindämmung der Problematik erkennbar ist.
Die fortschreitende Verbreitung der Ratten führt zu Ängsten vor gesundheitlichen Gefahren und verstärkt das Gefühl von Ekel, was sich negativ auf die Attraktivität unseres Bezirks auswirkt.
Eine gezielte und nachhaltige Bekämpfung der Rattenpopulation ist daher dringend erforderlich, um das Wohlbefinden sowie die Identifikation der Einwohnerinnen und Einwohner mit ihrem Wohnumfeld zu stärken. Es ist an der Zeit, ressortübergreifend aktiv zu werden und wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Situation einzuleiten. Das Wohlbefinden der Bevölkerung muss dabei klar im Vordergrund stehen.
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