Millionen für die Kieze: Investitionspaket für ein lebenswertes Lichtenberg
Hudler: Finanzspritze nutzen und das Wohnumfeld der Menschen spürbar verbessern
„Lichtenberg bekommt vom Bund deutlich mehr Geld für Investitionen als ursprünglich gedacht. Wir wollen sicherstellen, dass diese Mittel nicht in der Verwaltung versickern, sondern direkt auf der Straße, in den Parks und bei der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ankommen“, erklärt Benjamin Hudler, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion Lichtenberg.
Hintergrund ist eine massive Aufstockung der bezirklichen Investitionsmittel. Statt der zunächst avisierten rund acht Millionen Euro stehen Lichtenberg nun über 19 Millionen Euro aus einem Infrastruktursondervermögen des Bundes zur Verfügung. Mit einem umfangreichen Antragspaket werden dem Bezirksamt nun konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, um mit diesem Geld spürbare Verbesserungen in allen Stadtteilen zu erreichen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Verkehrssicherheit und der Sanierung maroder Wege. Unter anderem soll das Geld für den Bau einer Kiezgarage in Friedrichsfelde, die Sanierung der Pablo-Picasso-Straße samt neuem Fußgängerübergang sowie sichere Geh- und Radwege in der Suermondtstraße und an der Waldowallee genutzt werden. Auch die Haltestellen der Kiezbuslinie an der Frankfurter Allee Nord sollen ausgebaut werden.
Gleichzeitig sollen öffentliche Sport- und Grünanlagen massiv aufgewertet werden, um den wachsenden Bezirk lebenswert zu halten. Millionenschwere Investition in eine neue Sporteinrichtung in Karlshorst sowie zusätzliche Freizeitsportangebote in der Wartenberger Feldmark sind daher für alle Anwohner ansprechend. Darüber hinaus sollen Naherholungsgebiete wie das Landschaftsschutzgebiet Herzberge und örtliche Kleingewässer gezielt gepflegt und historische Kunstwerke im öffentlichen Raum saniert werden. Auch die Schaffung einer Ersatzgrünfläche für den Schulneubau am Rosenfelder Ring sowie die barrierefreie Aufwertung der Anna-Seghers-Bibliothek im Linden-Center stehen auf der Agenda. Mit Investitionen in Videotechnik sollen müllbelastete Orte im Bezirk besser überwacht und die bezirkliche Katastrophenschutzausrüstung modernisiert werden.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen umfassen bewusst nur etwa zwei Drittel der verfügbaren Millionen-Summe. Das verbleibende Drittel soll als finanzieller Puffer für Preissteigerungen dienen und dem Bezirksamt den nötigen Spielraum geben, auch die internen Verwaltungsstrukturen zu stärken. „Wir legen ein durchdachtes Konzept mit nachhaltigen Ideen aus der direkten Nachbarschaft vor. Das Bezirksamt muss nun schnell handeln und Prioritäten setzen, damit diese einmalige Gelegenheit für Lichtenberg ein echter Gewinn für alle Generationen wird. Mithilfe dieser Maßnahmen kann es in Lichtenberg zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität kommen“, verdeutlicht Hudler abschließend.