Blockade ohne eigene Ideen – Sinnvolle Reform der Grünflächenpflege wird ausgebremst

Couque-Castelnovo: Wer ehrliche Haushaltskonsolidierung verweigert, gefährdet auf Dauer unsere Parks

“Bis heute kann uns das Straßen- und Grünflächenamt nicht darlegen, wie es die Negativzahlen in der Grünflächenpflege angehen möchte. Es ist daher ein Armutszeugnis, dass selbst die BVV-Fraktionen nun unseren Antrag zur Lösung des Budgetproblems ablehnen. Fakt ist: Wer am Status quo festhält, fährt das Grünflächenmanagement an die Wand, und das auf Kosten anderer wichtiger Bereiche im Bezirk.”, so Paul Couque-Castelnovo, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Lichtenberg.

Die CDU-Fraktion hatte ein umfassendes Konzept zur Neuausrichtung der Lichtenberger Grünanlagenpflege vorgelegt, um Kosten zu sparen, ohne die Aufenthaltsqualität zu beeinträchtigen. Neben einer ehrlichen Überprüfung der Pflegeklassen wurde gefordert, künftig verstärkt auf natur- und klimaangepasste Pflegeformen anstelle primär ästhetischer Kriterien zu setzen und die Arbeitsorganisation effizienter zu gestalten. Um das ohnehin knappe Bezirksbudget zu entlasten, sollte zudem geprüft werden, wie durch kooperative Pflegemodelle, etwa durch die Einbindung von Ehrenamtlern oder Sponsoring-Ansätzen, zusätzliche Unterstützung gewonnen werden kann. Ziel war es, die stetig schlechten Ergebnisse der bezirklichen Kosten- und Leistungsrechnung in diesem Bereich endlich nachhaltig zu verbessern und transparent nachzusteuern.

Aus Sorge, durch eine realistische Herabstufung von Pflegekategorien weniger pauschale Mittelzuweisungen vom Land zu erhalten, wurde der Antrag von den anderen Fraktionen abgelehnt und somit an der gegenwärtigen Ineffizienz festgehalten.