Rot-Rot-Grün lehnt Verbesserung der Baustellenkoordinierung weiterhin ab
Krüger: Ablehnung unseres vernünftigen Vorschlags nicht nachvollziehbar
Die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke haben im Ausschuss für Öffentliche Ordnung und Verkehr einen Antrag der CDU-Fraktion zur besseren Koordinierung von Baustellen im Bezirk abgelehnt.
Ziel des Antrags war es, die Abstimmung zwischen dem Bezirksamt, der Baustellenkoordination des Landes Berlin sowie privaten Bauherren und Versorgungsunternehmen deutlich zu verbessern, um gleichzeitige Sperrungen und unnötige Verkehrsbehinderungen zu vermeiden.
Darüber hinaus sollte eine bezirkliche Koordinierungsstruktur geschaffen bzw. weiterentwickelt werden, die Bauvorhaben frühzeitig aufeinander abstimmt und die Öffentlichkeit verständlich über geplante und laufende Maßnahmen informiert.
Dazu erklärt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Lichtenberg, Mike Krüger:
„Niemand stellt infrage, dass Baustellen notwendig sind. Was die Menschen aber zu Recht erwarten können, ist eine vernünftige Abstimmung. Wenn Straßen mehrfach hintereinander oder gleichzeitig an benachbarten Stellen gesperrt werden und niemand nachvollziehen kann, warum das so ist, entsteht berechtigter Ärger. Genau hier wollten wir ansetzen. Dass Rot-Rot-Grün selbst diesen pragmatischen Vorschlag ablehnt, ist für die Bürgerinnen und Bürger schwer nachvollziehbar.“
Eine bessere Koordinierung von Baustellen hätte aus Sicht der CDU-Fraktion dazu beigetragen, Verkehrsbehinderungen zu reduzieren, Anwohner und Gewerbetreibende zu entlasten und die Transparenz bei Baumaßnahmen im Bezirk deutlich zu verbessern.
„Gerade in einem wachsenden Bezirk wie Lichtenberg brauchen wir keine unkoordinierten Einzelmaßnahmen, sondern ein intelligentes Baustellenmanagement. Wer eine bessere Abstimmung verweigert, nimmt vermeidbare Belastungen für die Menschen billigend in Kauf“, so Mike Krüger abschließend.