Konflikte mit Radfahrern am Rummelsburger Ufer beenden

Ziegler: Mehr Sicherheit für Spaziergänger

„Die Sicherheit und Aufenthaltsqualität für Fußgänger am Uferweg der Rummelsburger Bucht müssen absolute Priorität haben. Um mehr Bewegung trotz Baustelle zu ermöglichen und unsere Erholungsräume sicher zu halten, brauchen wir klare Regeln, die auch spürbar durchgesetzt werden. Teure und nutzlose Barrieren sind dabei der völlig falsche Weg“, erklärt Diana Ziegler, Mitglied der CDU-Fraktion Lichtenberg.

Das bestehende Fahrradfahrverbot soll nach einem Antrag der CDU-Fraktion Lichtenberg in den Grünanlagen entlang des Uferwegs in Rummelsburg konsequent durchgesetzt werden. Insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten sollen in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Ordnungsbehörden verstärkte Kontrollen zur Einhaltung der Regeln stattfinden. Das deutlich beschilderte Fahrverbot wird von vielen Radfahrern fortlaufend missachtet. Dies führt zu massiven Nutzungskonflikten mit Spaziergängern und beeinträchtigt die Sicherheit im Quartier erheblich.

Die in den vergangenen Jahren errichteten Schranken und Stahlrohrpfosten sollen wieder entfernt und anderweitig sinnvoller wiederverwendet werden. Diese kostenintensiven baulichen Maßnahmen an den Zugängen haben sich in der Praxis als völlig ineffektiv erwiesen, da sie von Radfahrern leicht umfahren werden. Gleichzeitig behindern sie jedoch den allgemeinen und berechtigten Besucherverkehr. Da zudem viele der eigentlichen Verbotsschilder abmontiert und nicht ersetzt wurden, ragen mittlerweile vielerorts nur noch leere Stahlrohrpfosten aus dem Boden. Diese bringen nicht nur die Verletzungsgefahr, sondern verursachen unnötige, fortlaufende Kosten für die Unterhaltung.

„Anstelle dieser unwirksamen baulichen Hürden ist es besser, künftig auf gezielte personelle Kontrollen zu setzen. Eine sichtbare Präsenz der Behörden stellt eine wesentlich nachhaltigere Maßnahme dar, um die Sicherheit entlang des Uferwegs zu verbessern und Verstöße durch entsprechende Verwarn- und Bußgelder wirksam zu sanktionieren”, verdeutlicht Ziegler abschließend.